Humor

[Humor] EURO 08: Erlebe Emotionen ... und was für welche!

Der Slogan der kommenden Fussball-Europameisterschaft "Erlebe Emotionen" ist natürlich ein Steilpass (!) für Möchtegern-Satiriker wie mich. Angesichts der fehlenden Zeit hier nur ein paar stümperhafte, aber gut gemeinte Ansätze. Profis bitte übernehmen!

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P.S. Alle Bilder sind aus den Weiten des Internets entliehen (unbekannt, unbekannt, natarajanh.sulekha.com, www.free-eagle.at), Logos mundgemalt, Montage Gebsn.
P.P.S. Auch Sido kann man auf den Bildern entdecken. Der glückliche Finder darf sich was wünschen (natürlich nicht bei mir, von wegen!).

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In den Gehörgängen: Freestylers - Jump 'n' Twist
Zuletzt gelesen: WOZ
Zuletzt geglotzt: Tagesschau
Aktuelles Lieblingswort: suhlen

[Humor] FDP-Sprayerz

Heute lassen wir mal tüchtig den Faktenjournalisten raushängen:

Tatort: Ein kleiner Ort im Baselbiet. Der kalte Wind fegt durch die Strassen, wirbelt feine Schneeflocken über die schneematschbedeckte Kreuzung. Hier hat sie zugeschlagen, die Vandalentruppe. Hat Wahlplakate mutwillig mit schwarzer Sprayfarbe beschädigt und verschandelt. SP-Plakate: versprayt, CVP-Plakat: vandalisiert, Grünen-Plakat: verunstaltet. Nur das FDP-Plakat ist mirakulöserweise verschont geblieben. Der Verdacht liegt nahe: Hier ist eine FDP-nahe Sprayer-Bande am Werk.

Auch am Bahnhof finden wir schwarze Sprayereien: Anti-WEF-Parolen verunstalten die prächtigen Betonwände. Eine Schande, empört sich eine Einwohnerin. Das habe es früher nicht gegeben. Sind auch diese Sachbeschädigungen der FDP-Spray-Crew zuzurechnen? Fachleute sind skeptisch, denn die Linienführung weist deutliche Unterschiede auf. Und ausserdem seien Anti-WEF-Parolen nur bedingt mit dem FDP-Parteiprogramm zu vereinbaren. Ein politischer Spray-Krieg im lauschigen Baselbiet also? Wir bleiben dran!

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In den Gehörgängen: Simian Mobile Disco - Minimix
Zuletzt gelesen: WOZ
Zuletzt geglotzt: Kulturplatz
Aktuelles Lieblingswort: Watsche

[Humor] Militärischer Unsinn (WK Impressionen Teil 2)

Unsere militärische Einheit ist das, was in der Rekrutenschule vom mittleren militärischen Kader im besten Fall mit Abscheu in der Stimme ein "Sauhaufen" aber wohl eher verächtlich ein "schwauler Haufen" genannt wurde. Denn das sekundäre Ziel eines jeden WKs (das primäre: möglichst wenig Arbeitsaufwand) unserer Truppe ist es, den militärischen Unsinn und seine schlimmsten Auswüchse (als da sind: militärisches Salutieren, korrektes Tenue, tägliche Rasur usw. usf.) zu eliminieren oder doch zumindest meistmöglich zu reduzieren. Aber ich hole wieder mal viel zu weitläufig aus für eine kleine aber feine (und va. wahre) WK-Geschichte, die ich als Zugabe zu den ersten WK-Impressionen - zugegebenermassen etwas spät - serviere:

Kamerad F., ein kleiner, nervöser Typ, am Morgen nur unter Einsatz von zwei Weckern und tätlichen Angriffen der Kameraden aus seinem unruhigen Schlaf zu reissen, hatte die erste Wachschicht. Es war ein bitterkalter Morgen und F. vertrat sich vor dem Wachhäuschen zitternd und schlotternd die Füsse, die Arme eng um sich geschlungen, um die letzte Restwärme in seinem dürren Körper festzuhalten.
Auftritt hoher Offizier der Militärpolizei: Sichtlich unerfreut schreitet er auf F. zu. "Was ist denn das für eine Haltung", blafft er F. schon von weitem an. "Eine kalte Haltung", antwortet dieser gar nicht faul. "Und wird denn gar nicht mehr gegrüsst", doppelt der Militärpolizist nach, vom Ausbleiben des militärischen Grusses und der dreisten Replik offensichtlich fuchsteufelswild. "Ach so: Guten Morgen!"

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In den Gehörgängen: Electric Six - I wish this song was louder
Zuletzt gelesen: Titanic
Zuletzt geglotzt: Seinfeld (auf DVD)
Aktuelles Lieblingswort: Flegeljahre

[Humor] Spam des Todes

Was findet sich heute in meiner Geschäfts-E-Mail-Inbox, waseliwas? Eine Botschaft vom argen Schnitter himself mit dem sonderbaren Betreff "going out with you"!

Spam vom Tod

Etwas irritiert begann ich sogleich, das Mail zu lesen:
Dear friend,
I found your picture on one of the websites, can we talk to each other?b I might be coming to your plbace in few weeks. This would be a great opportunity to meet each other.
Ja, Heiland Sakra! Ich bin da - unter uns gesagt - nicht so erpicht, den Gevatter Tod zu treffen oder gar sein Freund zu sein. Diese "great opportunity" lasse ich ganz gerne sausen. Denn was Anderes als ganz, ganz fürchterlich Schlimmes, ja das sprichwörtliche Ende könnte das denn bedeuten? Weh mir! Stutzig wurde ich aber, als ich weiterlas:
Btw, I am a woman. I am 25. bDrop me a line at xnfgq@glorymorningz.com
Der Tod, eine fünfundzwanzigjährige Frau? Und ausgerechnet unter "glorymorningz.com" erreichbar. Sag mal! Da stimmt doch was nicht. Nun, vielleicht hat der Sensemann ja einen sehr speziellen Humor. Oder aber es wartet hinter den Pforten des Todes tatsächlich das viel beschriebene Paradies. Ich könnte ja mal "schüch" anfragen. Die E-Mail von meinem "Freund" hab' ich ja jetzt.

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In den Gehörgängen: Pet Shop Boys - Luna Park
Zuletzt gelesen: BaZ
Zuletzt geglotzt: MTV
Aktuelles Lieblingswort: Früchtchen

[Humor] Gefundenes Fressen

Wer sich an den kleinen Unzulänglichkeiten des Lebens und der Erdenbewohner erfreuen kann, hätte vor einiger Zeit an den Erfrischungsständen des hiesigen Marktes seine helle Freude gehabt. Beim pakistanischen Imbissstand gab's neben "Kalbsfliesh" (das eigentlich Lamm"fliesh" ist) und "Pomm Frits" auch lecker "Tandori-Pulle" (ja genau, das tote Geflügel ist hier gemeint). Und das alles zum "mitnehemen". Ei der Daus!

Beim orthografisch korrekt arbeitenden Raclette-Betrieb gab's dann einen weiteren Grund zur Erheiterung. Bestellte doch eine junge Punkerin, während wir die satte Kost schon eifrig in den Wanst beförderten, "Eine Portion Raclette - aber ohne Fleisch!".

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In den Gehörgängen: Pet Shop Boys - Fundamental (Special Edition mit ein paar knorke Remixes)
Zuletzt gelesen: BaZ
Zuletzt geglotzt: Simpsons
Aktuelles Lieblingswort: Buletten

[Humor] Kernkraftwerke runterfahren - Mitteilung an die Stromversorger

Sehr geehrte Damen und Herren

Ab sofort können die nuklear betriebenen Kraftwerke vom Netz genommen, die Wasser- und anderen Kraftwerke auf halbe Leistung runtergefahren, der massig überflüssige Strom gewinnbringend an die Nachbarstaaten verkloppt werden - allen stromhungrigen Klimaanlagen und Ventilatoren im Dauerbetrieb zum Trotz.

Denn meiner einer hat gestern den Kühlschrank abgetaut. Sprich: Den auf Iglubausteingrösse angewachsenen Eisblock, der das ursprünglich vorhandene und jetzt wiederauferstandene Gefrierfach in Gänze umschloss und der den Energieverbrauch zur Kühlung von Speis und Trank in unermessliche Höhen, ja gar in Richtung Kleinstadtversorgungsbedarf trieb, in einen reissenden Strom Wasser verwandelt.

Der Meeresspiegel sollte sich also in absehbarer Zukunft wieder bei Normalnull einpendeln und der Energieverbrauch der Stadt Basel dürfte sich meiner groben Schätzung gemäss bereits jetzt auf die Hälfte reduziert haben.

Mit den besten Grüssen und gern geschehen

Herr Gebsn

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In den Gehörgängen: DRS 3
Zuletzt gelesen: BaZ
Zuletzt geglotzt: Zischtigsclub
Aktuelles Lieblingswort: Ganzkörpersonnenbrille (im Zusammenhang mit den WAGS der englischen Nationalmannschaft gelesen)

[Humor] Sauna umsonst

Die Freunde des skandinavischen Schwitzsports frohlocken und jauchzen, denn dieser Tage gibt's die Entschlackungskur an unzähligen Orten frei Haus. Beispiel gefällig? Voilà: Die "Central Line" der "Tube" genannten U-Bahn in der britischen Metropole London, genauer: die Strecke zwischen den an der berühmt-berüchtigten Shopping-Meile "Oxford Street" gelegenen Stationen "Bond Street" und "Holborn".

Hunderte von Menschen räkeln sich auf intimen zwei Quadratmetern, um in fröhlicher Gemeinschaft den Alltagsärger und Schlackstoffe aus allen möglichen Poren zu schwitzen. Die Luftfeuchtigkeit liegt knapp unter der gefälligen 100 Prozent-Marke, die Temperatur im gewünscht schweisstreibenden Hochofen-Bereich. Leider kroch das Quecksilber zuweilen spürbar unter die kritischen 80 Grad Celsius, weil etwelche Memmen oder Saunafrischlinge Fenster öffneten oder gar die Lüftung aktivierten. So wird das natürlich nie was!

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In den Gehörgängen: Ventilatorsurren
Zuletzt gelesen: BaZ
Zuletzt geglotzt: 3Sat
Aktuelles Lieblingswort: Balg

[Humor] Keine Mücke ist illegal?

Wenn da so ein kleines, schwarzes Mückchen ohne Erlaubnis illegal auf meinem Schweizer Shirt landet, von meiner Körperwärme schmarotzt, sich nicht ausweisen kann und auch sonst keine Anstalten macht, sich zu assimilieren und meine Sprache zu lernen, dann gibt's nur eins: Ein sofortiger, knüppelharter Körperverweis ohne Rekursmöglichkeit.

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In den Gehörgängen: Jay-Z - I Just Died In Your Arms Tonight (Remix)
Zuletzt gelesen: BaZ
Zuletzt geglotzt: WM
Aktuelles Lieblingswort: solipsistisch

[Humor] Männer effizienter im Haushalt

"Studie: So faul sind Männer im Haushalt“ – so krakeelt es heute männerfeindlich von der Frontseite von "20 Minuten". Und weiter schwadronieren die Hardcore-Feminismus-Lesbierinnen:
„In Sachen Putzen, Bügeln, Waschen und Kochen haben immer noch die Frauen die Hosen an. Sie leisten im Schnitt pro Woche 20,4 Stunden Hausarbeit, bei den Männern sind es nur 7,2 Stunden. …“
Faulheit? Was uns die Pantoffelhelden und Barthaar-Feministinnen von "20 Minuten" als Faulheit der Männer andrehen wollen, ist nichts anderes als effizientes Arbeiten. Während nämlich Frauen für die Hausarbeit unglaubliche 20,4 Stunden benötigen, erledigen die Männer das Ganze in schlappen 7,2 Stunden. Da könnte sich die Damenwelt, ruhig mal ein Scheibchen abschneiden.

P.S. Dass sich die Männer hassenden Schreiberlinge bei "20 Minuten" ihrer Sache doch nicht ganz so sicher sind, zeigt der eindeutig versöhnlichere Titel in der Online-Ausgabe ("Männer lassen den Frauen im Haus den Vortritt“). Geht doch!

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In den Gehörgängen: DRS 3
Zuletzt gelesen: BaZ
Zuletzt geglotzt: Nano
Aktuelles Lieblingswort: Brosamen

[Humor] Bärte für den Weltfrieden

"Beim Barte des Propheten!", ist man geneigt, freudig zu rufen. Denn der Mahatma Gandhi des Gesichtsschmucks, der Bart, hat sich auf Samtpfoten zurück in die Glitzerwelt der Mode und in die Visagen der Fashion Victims der gesellschaftlichen Schickeria geschlichen. Aber nicht nur in den Gemächern und Gefilden der High Society macht der struppig-pieksige Hingucker Furore. Auch "Otto Normalbürger" entdeckt die Vorteile und den Chic der wuchernden Gesichtsbehaarung.

Vorreiter wie Fidel "Stöhlker" Castro, Daniel "Ein bisschen Spass muss sein" Vasella und nicht zuletzt auch mein geschätzter Bruder haben das Terrain für die grossflächige Rückeroberung der unteren männlichen Gesichtshälfte mit Hingabe und Ausdauer vorbereitet. Und nun ist es soweit: Bart is back! Wenn nämlich sogar der modekonservative und rasierreaktionäre Gebsn sich einen kecken Gesichtspulli spriessen lässt, und sich dieser markante äussere Wandel dann auch noch als mehr als nur ein flüchtiges Wochenendabenteuer herausstellt, dann darf mit Fug und Recht behauptet werden, dass in unmittelbarer Bälde die ganz grosse Bartwelle durch die Schweiz, durch Europa, ja über das ganze Erdenrund wogen und toben wird.

Nicht nur gerät die holde Damenwelt ob des kitzlig-stacheligen Bartwohlgefühls in einen kleineren Freudentaumel, nö, nö. Dieser Modetrend ist zugleich ein grosser, ach was: riesiger Schritt Richtung Frieden und Versöhnung zwischen Okzident und Orient, zwischen glutäugigen Ayatollahs und schwarzherzigen Opus Deisten, zwischen Hansli von nebenan und klein Ahmed von Gaza Streifen 14 (3. Stock, links). Können wir doch so unseren (mit)bärtigen islamischen Freunden zeigen: Sehet hin, so verschieden sind wir gar nicht. Auch wir tragen Bart. Und was für welche! Nicht genug: Dank Gesichtsschmuck Bart entsteht neuer Spielraum für Kompromisse im unversöhnlichsten aller Streitereien zwischen euch und uns: Wir Europäer tragen Bart, dafür ist fertig mit dem dämlichen Schleierzwang für eure Frauen. Na, das wär doch was, liebe Mullahs?!

Und so leben wir Menschen bärtig und friedlich auf immerewiglich zusammen und sagen: Danke, Bart, du hast uns den Weltfrieden gebracht.

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In den Gehörgängen: DRS 3
Zuletzt gelesen: Harald Schmidt “Mulatten in gelben Sesseln“
Zuletzt geglotzt: Nano
Aktuelles Lieblingswort: Sukkurs

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